Devisenhandel: Einen geeigneten Broker finden

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Devisenhandel ist ein lukratives Geschäft und eignet sich besonders gut für Menschen, die den Finanzmarkt zunächst einmal kennenlernen möchten. Doch kaum begibt man sich auf Erkundungstour, tun sich schon die nächsten Probleme auf: Die Auswahl an Brokern ist riesig. Dieser Artikel zeigt, wie man trotzdem einen passenden findet.

Worauf muss ich bei einem Broker achten?

Es gibt zuweilen sehr große Unterschiede bei den verschiedenen Online-Brokern, die Devisenhandel anbieten. Der Handel mit Devisen ist ein absoluter Standard in der Finanzwelt und wird daher von sehr vielen Anbietern unterstützt. Zunächst sollte man sich einen Überblick über die generellen Bedingungen verschaffen, etwa wie hoch die Mindesteinlage ist. Einsteiger, die sich am Devisenhandel zunächst ausprobieren wollen, möchten unter Umständen keine allzu großen Geldsummen auf ihr Konto laden. Daher sollte hier die erforderliche Mindesteinlage niedrig sein. Darüber hinaus kann man sich auf diversen Bewertungsportalen nach einer Einschätzung der Plattformen erkundigen.

Viele Plattformen sind verpflichtet, zu melden, wie das Gewinn-Verlust-Verhältnis bei einem entsprechenden Broker aussieht. Erfahrungen mit dem Broker plus500 zeigen zum Beispiel, dass circa 80 Prozent aller Kleinanleger auf jener Plattform beim Handel Geld verlieren. Das ist keine allzu unübliche Zahl innerhalb der Finanzwelt und muss nicht zwangsläufig am Broker liegen. Gerade bei geringen Mindesteinlagen gibt es viele Einsteiger, die ohne viel Erfahrung am Devisenmarkt handeln wollen. Dabei kommt es vor, dass sie häufiger Geld verlieren.

Wie läuft Devisenhandel genau ab?

Früher galt einmal die Regel: Devisen sollten nur von Profis gehandelt werden. Einsteigern ist oftmals nicht klar, warum sich gewisse Bewegungen am Markt vollziehen und wie sie sich einigermaßen abschätzen lassen. Die Schwankungen bei den Kursen kommen ihnen völlig willkürlich vor. Heute ist es einfacher, den Handel mit Devisen zu lernen. Zwar macht die die Anzahl der privaten Spekulanten am Devisenmarkt nur ein Bruchteil des Handelsvolumens aus, aber das Geschäft mit Fremdwährungen wächst. Vor allem die hohen Gewinnchancen, die bei vielen anderen Finanzgeschäften eher unüblich sind, locken die privaten Trader an.

Demgegenüber stehen natürlich auch entsprechend hohe Verlustrisiken, was aber viele nicht davon abhält, sich am Devisenmarkt auszuprobieren. Einsteiger sollten zunächst gar nicht investieren, sondern die verschiedenen Kurse nur beobachten. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick auf die allgemeine Weltwirtschaftslage und natürlich auch in die Nachrichten. Bei bestimmten Ereignissen verändern sich die Kurse sehr rasch. Diese gilt es, im richtigen Moment abzupassen. Natürlich kann man auch einfach investieren und hoffen – dann hat der Devisenhandel aber spätestens Glücksspielcharakter.

Wer den Markt genau beobachtet und schnell reagiert, kann aber mit Devisen durchaus beachtliche Gewinne einfahren. Ein gewisses Maß an Erfahrung sichert zudem gegenüber den Risiken allzu großer Schwankungen – die es bei Devisen durchaus auch schon mal innerhalb eines Tages geben kann – ab. Gerade Einsteiger sollten bei Devisen aber nie Summen setzen, die sie bei Verlust ernsthaft vermissen würden.

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