Zeitgemäße Personalführung als Schlüssel zum Erfolg

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Personen in Führungspositionen haben es nicht leicht. Neben jeder Menge fachlichem Know-how müssen sie auch sogenannten Soft Skills mitbringen, wie zum Beispiel Einfühlungsvermögen, Motivationsfähigkeit und jede Menge Teamgeist. Doch zu einer erfolgreichen Führung des Personals gehört weitaus mehr.

Starke Hierarchien sind heute nicht mehr gefragt

Vor allem junge Mitarbeiter werden durch ausgeprägte hierarchische Ebenen eher abgeschreckt als motiviert. Aus diesem Grund sollte der Führungsstil den aktuellen Erwartungen angepasst werden und die Ebenen zwischen verschiedenen Stufen möglichst flach gehalten werden. Gerade für junge und aktive Mitarbeiter ist es wichtig, dass sie aktiv in Prozesse angreifen können, an Entscheidungen beteiligt werden und das Gefühl haben, am Erfolg des Unternehmens teilzuhaben.

Wenn Mitarbeiter Verantwortung übernehmen dürfen, profitiert nicht nur die Motivation und der Teamgeist, sondern auch das Unternehmen als solches. In der Regel zeigt Personal mehr Leistungsbereitschaft, wenn es wirklich etwas bewegen kann und nicht nur ein winziges Rädchen in einem großen Getriebe ist. Mehr zum Thema Hierarchien und vielen weiteren Themen rund um Karriere sowie Job gibt es auf der Website www.wirtschaftswissen.de.

Potenziale erkennen und Talente fördern

Aufgrund der individuell ausgeprägten Stärken und Schwächen eines jeden Menschen lohnt es sich, die Interessen, Potenziale und Fachgebiete der Mitarbeiter immer wieder aufs Neue zu überprüfen. Nur weil jemand bei seiner Einstellung für einen bestimmten Job geeignet schien, kann sich dieser Fakt über mehrere Monate oder Jahre durchaus ändern. In diesem Fall ist es Aufgabe der Führungskraft zu erkennen, wo ein Mitarbeiter eingesetzt werden sollte, um seine Stärken optimal zu nutzen und das Personal so auf Dauer zu motivieren.

Wer in einem Bereich arbeitet, welcher ihm Spaß macht, der arbeitet wesentlich effizienter. Deshalb sollte es kein Tabu sein, einzelne Arbeitnehmer zu einem anderen Projekt hinzuzuziehen oder einem neuen Fachbereich zuzuordnen. Da sich die Mitarbeiter nicht immer trauen, Defizite von selbst anzusprechen, müssen die Führungskräfte über eine gute Beobachtungsgabe verfügen.

Außerdem helfen regelmäßige Vier-Augen-Gespräche dabei, eine veränderte Situation frühzeitig zu erkennen. Wenn ein Angestellter den Wunsch nach neuen Herausforderungen äußert, sollte auf diesen möglichst rasch eingegangen werden – sofern die internen Kapazitäten dies zulassen, versteht sich.

Soziale Bedürfnisse erkennen und befriedigen

Auch die sogenannten sozialen Bedürfnisse sind ausschlaggebend dafür, ob sich ein Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt. Wer sich einem Team zugehörig fühlt und einen guten Draht zum Chef hat, der arbeitet automatisch motivierter. Wird diese soziale Komponente hingegen vernachlässigt, entsteht schnell das Gefühl, ein Einzelkämpfer zu sein. Dieses Phänomen schadet nicht nur der Motivation Einzelner, sondern auch der effizienten Arbeit im Team. Aus diesem Grund lohnt es sich, wenn regelmäßig Zeit in Mitarbeitergespräche investiert wird.

Diese sollten nicht erst dann stattfinden, wenn sie von Seiten der Mitarbeiter explizit verlangt werden, sondern zu festen, immer wiederkehrenden Terminen. Ebenfalls in diesen Bereich fallen Besprechungen im Team – diese sollten nach Möglichkeit mindestens einmal in der Woche stattfinden. Hier tauschen sich Teammitglieder über aktuelle Projekte, allgemeine Fragen und mögliche Missverständnisse aus. Spezielle Team-Events dienen ebenfalls der Stärkung des Teamdenkens. Hierbei kann es sich um gemeinsame Ausflüge oder die Weihnachtsfeier handeln.

Kommunikation ist Trumpf

Ein sogenannter kooperativer Führungsstil ist in der Praxis wesentlich zielführender als das Führen „von oben herab“. Aus diesem Grund ist es wichtig, gegenüber der Mitarbeiter die Kooperationsbereitschaft offen zu kommunizieren. Wünsche und Anliegen der Angestellten sollten erkannt werden und zeitnah zu einem Besprechungstermin führen. Nur wer sich ernst genommen fühlt, arbeitet motiviert. Hierzu ist eine transparente Kommunikation der Schlüssel.

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