Was sollte man bei der Eröffnung eines Geschäftskontos beachten?

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Wer sich selbstständig macht, der sollte auch ein Geschäftskonto einrichten. Über dieses können alle finanziellen Transaktionen der Firma laufen. So hat der Gründer alle unternehmerischen Einkünfte und Ausgaben beisammen. Doch was gilt es bei der Eröffnung eines solchen Geschäftskontos zu beachten? Und warum lohnt es sich für Gründer?

Deshalb ist ein Geschäftskonto empfehlenswert

Wer sich für ein Geschäftskonto entscheidet, der profitiert gleich mehrfach davon:

  • Übersichtlicheres Wirtschaften:

Wer ein separates Konto für sein Unternehmen eröffnet, der hat einen besseren Überblick über den aktuellen Finanzstand seiner Gründung. Denn die geschäftlichen Posten vermischen sich dadurch nicht mit den privaten. So kann man jederzeit den aktuellen Finanzstand der Firma aufrufen, ohne private Mittel herausrechnen zu müssen.

  • Erleichterung der Buchführung:

Auch bezüglich der Buchführung spart sich ein Gründer mit der Eröffnung eines Geschäftskontos Arbeit. Denn im Zuge dieser Tätigkeit müssen Belege gesammelt und aufbewahrt werden. Kontoauszüge haben beispielsweise eine Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren. Wer sich für ein Geschäftskonto entscheidet, der muss nicht alle Auszüge aufbewahren, sondern nur die dieses Kontos.

Das sollte man bei der Auswahl des Geschäftskontos beachten

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Anbieter, bei denen Firmen ein Geschäftskonto abschließen können. Jedoch sollte ein Unternehmer diese Entscheidung gut abwägen und die einzelnen Geschäftskonten untereinander vergleichen. Denn nur so kann er eine passende Lösung für seine Gründung finden. Doch worauf gilt es bei der Auswahl zu achte

  • 1. Kontoführungsgebühren:

Viele Kreditinstitute locken mit kostenlosen Geschäftskonten. Bevor man sich jedoch für eine solche Option entscheidet, sollte man die Rahmenbedingungen genau unter die Lupe nehmen. Fallen monatliche Kosten an? Berechnet die Bank Kosten für Bargeldabhebungen oder beleghafte bzw. beleglose Buchungen? Wie schaut es mit der Erreichbarkeit des Kreditinstituts aus? Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich manches vermeidliche Schnäppchen dann doch nicht als Top-Angebot.

  • 2. Beratung:

Besonders praktisch ist es, wenn die Bank dem Gründer nicht nur das Geschäftskonto stellt, sondern diesen auch bei seinem Vorhaben berät. Deshalb bieten sich insbesondere Banken an, die bereits Erfahrungen mit Start-ups und Co. sammeln konnten. Diese können dem Selbstständigen mit wichtigen Ratschlägen zur Seite stehen. Jedoch ist hierbei auch Vorsicht geboten. Denn viele Anbieter versuchen bei Beratungsgesprächen gleich weitere ihrer Produkte anzubieten. Dazu zählen zum Beispiel Versicherungen. Bevor man sich als Gründer jedoch gegen sämtliche Eventualitäten absichert, sollte man zunächst Geld verdienen.

  • 3. Kreditrahmen:

Um mögliche Liquiditätsengpässe überbrücken zu können, benötigen Gründer einen Kontokorrentkredit. Dabei handelt es sich um eine zeitlich limitierte Überziehungsmöglichkeit des Geschäftskontos. Entscheidend ist die Höhe dieses Kredits. Deshalb sollten Unternehmer die Konditionen der einzelnen Kreditinstitute diesbezüglich genau vergleichen.

  • 4. Bankautomaten:

Insbesondere wenn der Gründer regelmäßig Geld abheben und einzahlen muss, macht es Sinn, sich für eine Bank vor Ort zu entscheiden. Denn so stehen ihm Bankautomaten zur Verfügung. Wer hingegen den Zahlungsverkehr hauptsächlich online abwickelt, der kann ein Konto bei einer Online-Bank eröffnen.

Fazit

Bevor ein Unternehmer eine fundierte Entscheidung bezüglich der Eröffnung des Geschäftskontos treffen kann, sollte er sich ausgiebig mit dieser Thematik befassen. Dazu gehört es insbesondere, die einzelnen Optionen untereinander zu vergleichen. So lässt sich eine passende Lösung für die Firma finden.

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