Was sind Negativzinsen und wie können sie vermieden werden?

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Zinsen, jeder kennt sie. Man mag sie, man freut sich. Doch in letzter Zeit macht eine neue Version von diesen Zinsen die Runde durch die Guthaben und Konten der Bankkunden. Die Negativzinsen. Im Grunde ist damit dasselbe gemeint wie mit dem Begriff der normalen Zinsen, nur das Gegenteil. Statt etwas Geld zum bestehenden Guthaben dazuzubekommen, wird einem ein entsprechender Betrag abgezogen. Ähnlich einer weiteren Kontoführungsgebühr.

Wieso gibt es überhaupt Negativzinsen?

Zinsen sind im Grunde nichts anderes als Preise für Geld. Man gibt das Geld an eine Bank, damit sie damit arbeiten kann, und bekommt einen Preis, den Zins, dafür. Doch eine Wirtschaft hängt davon ab, dass das Geld in Fluss gelangt. Lagern Unternehmen, Banken und Privatleute ihr Geld zu sehr, können Negativzinsen dazu bewegen, das Geld zu benutzen, anstatt es auf dem Konto liegen zu lassen. Zentralbanken lagern das Geld der einzelnen Banken und belegen diese immer wieder mit Straf- bzw. Negativzinsen. Diese werden letztlich nach unten an den normalen Kunden mit einem gewissen Geldbetrag auf den Konten weitergereicht.

Was kann man gegen Negativzinsen tun?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dem Geldverlust durch Negativzinsen entgegenzutreten. Mehrere Monatsgehälter sollte man auf einem Tagesgeldkonto liegen lassen, sollten sich unerwartete Ausgaben ergeben.

Geldanlage in Aktien

Unternehmen Geld geben, damit diese damit arbeiten können, Menschen einstellen und neue Maschinen kaufen. Dafür ist der Aktienmarkt eigentlich da. Damit ist das Geld im Fluss und es wirkt innerhalb der Wirtschaft. Im Idealfall bekommt man selbst für seine Investition eine Dividende ausgeschüttet. Keine kleinen Zinsen, sondern durchaus Beträge, mit denen man zufrieden sein kann. Gewiss gibt es ein gewisses Risiko, aber bei Negativzinsen verliert man zu 100 Prozent sein Geld Stück für Stück. Es ist unabdingbar, den Aktienmarkt im Blick zu behalten und die Grundregeln zu beachten, doch langfristig steigen die Kurse immer.

Einen gewissen Betrag in Gold anlegen

Gold ist für den Menschen schon immer von besonderer Bedeutung gewesen. Und so ist es ratsam, auch heute noch einen gewissen Teil des Vermögens in Gold anzulegen. Hierbei ist es von Vorteil, alles in Münzen unterschiedlichsten Gewichts aufzuteilen und nur wenige Barren zu kaufen, denn im Falle eines Falles sind die Münzen ein besseres Zahlungsmittel als ein schwererer Barren. Gold wird in jedem Fall immer wertvoll sein, daher eine gute Anlage für Geld, was nicht akut gebraucht wird.

Anlage in Immobilien

Immobilien sind zur Zeit beliebt. Hat man ein größeres Vermögen, was eigentlich nur auf einem Konto liegt und Zinsen bringen sollte, kann man dieses Vermögen auch in einer Immobilie anlegen, die man nach dem Erwerb vermietet. Durch Mieteinnahmen lassen sich heute gute Gewinne erzielen.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, Negativzinsen zu vermeiden, ohne dabei auf Gewinn am Ende des Jahres verzichten zu müssen. Es müssen ja keine Zinsen sein.

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