Was ist eine Aktiengesellschaft? – Die AG als Unternehmensform

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Mit einer Aktiengesellschaft ist eine Kapitalgesellschaft gemeint, dessen Grundkapital in verschiedene Anteile, den Aktien, zerteilt ist und Investoren zum Kauf offen steht.

Was ist eine Kapitalgesellschaft?

Eine Kapitalgesellschaft stellt eine Gesellschaft dar, bei welcher verschiedene Gesellschafter mit ihrer Kapitalanlage im Vordergrund stehen. Demnach würde ohne diese vorgelegte Kapitalanlage keine Kapitalgesellschaft bestehen. Dabei muss beachtet werden, dass die Gesellschafter selbst nicht dazu gezwungen sind, persönlich mitzuarbeiten.

Schließlich kommt es lediglich auf die Kapitalanlage an. Die Gesellschafter verfolgen dasselbe Ziel und bestreiten somit einen gemeinsamen Zweck, welcher durch die erbrachten Kapitalanlagen schneller und vor allem effektiver zur Geltung kommen kann.

Demnach stellt beispielsweise eine Aktiengesellschaft eine Kapitalgesellschaft dar, bei welcher das Kapital in verschiedene Anteile unterteilt ist, den Aktien. Dabei ist das gemeinsame Ziel von all denjenigen, die diese Aktien zur Verfügung stellen, die Vermögensvereinigung und schlussendlich die Vermögensmehrung. Somit stellen Gesellschafter diejenigen dar, die ihr Geld in Aktien investiert haben, um eben diesem Ziel der Vermögensmehrung entgegenzukommen.

Die Gründung einer AG

Sobald es an die Gründung einer AG geht, wird ein Grundkapital von mindestens 50.000 € benötigt. Dieses Kapital wird allerdings bereits bei der Gründung in kleinere Teile zersplittert, welche daraufhin in Form von Aktien für Investoren offen stehen. Dadurch ist es möglich, bereits in den Startzügen eines Unternehmens Anteile zu übernehmen und sich am Geschäft zu beteiligen. Das Ziel der Investoren ist hierbei zu vergleichen mit der Vermögensmehrung, wie es bei der Erklärung einer Kapitalgesellschaft grob beschrieben worden ist.

Zusammenstellung einer AG

Sobald die AG gegründet worden ist, setzt sich die Aufgabenverteilung innerhalb des Unternehmens aus verschiedenen Bereichen zusammen:

  • Die Hauptversammlung
  • Der Vorstand
  • Der Aufsichtsrat

Somit übernimmt der Vorstand, welcher aus mehreren Personen bestehen kann, die eigenverantwortliche Leitung des Unternehmens. Das Handeln des Vorstands wird wiederum vom Aufsichtsrat überwacht, was sich beispielsweise auf das Prüfen des Jahresabschlusses der AG bezieht. Die Hauptversammlung stellt schlussendlich das beschließende Organ der AG dar, indem die Aktionäre der AG zusammenkommen dürfen. Je nach Aktienanteil erhalten sie verschieden gewichtige Stimmrechte, mit denen sie wiederum in der Lage sind, Beschlüsse und Satzungsänderungen zu verabschieden.

Ein Irrtum!

In vielen Fällen wird eine AG mit dem Handeln von Aktien auf den weltweiten Börsen verglichen, was nur begrenzt der Wahrheit entspricht. Demnach ist das Handeln mit den Aktien eine Funktion, die das Unternehmen unterbinden kann. Dementsprechend existieren viele AGs, die das Handeln mit den Aktien ablehnen, um sich nicht dem Risiko auszusetzen, Kapital von Investoren, also den Aktionären, erneut zu verlieren.

 

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