Produktivität: Wichtigstes Kennzeichen erfolgreicher Unternehmen?

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Die in einem Unternehmen vorherrschende Produktivität ist wesentlich für seinen kommerziellen Erfolg verantwortlich. Immer wieder wird dieser Faktor als das große Kennzeichen einer erfolgreichen Firma präsentiert. Dennoch stellt sich die Frage, wie diese Tugend überhaupt in den Alltag integriert werden kann. Wir werfen einen Blick auf diesen so wichtigen wirtschaftlichen Faktor.

Die Pausenregelungen für Arbeitnehmer

In Unternehmen liegen traditionell sehr unterschiedliche Herangehensweise vor, was zum Beispiel die Pausen während der Arbeit betrifft. Auf der einen Seite stehen Arbeitgeber, die diese ganz und gar aus der Arbeitszeit verbannen möchten. In diesem Fall steht den Mitarbeitern meist nur die Mittagspause zur Verfügung, um sich von den Anstrengungen zu erholen. Obwohl dadurch die absolute Arbeitszeit etwas länger ist, muss damit keine höhere Produktivität verbunden sein. Denn ohne die Zeit zur Regeneration lässt die Schaffenskraft immer weiter nach.

Die Wissenschaft zeigte längst auf, wie wichtig es für Arbeitnehmer ist, Zeit zur kurzen Entspannung zur Verfügung zu haben. Kleine Arbeitspausen von fünf bis zehn Minuten haben bereits einen großen Mehrwert, sofern es gelingt, sie regelmäßig in den Ablauf zu integrieren. Durch diese fortschrittliche Denkweise sind manche Unternehmen sogar dazu übergegangen, den Mitarbeitern einen erholsamen Mittagsschlaf zu gewähren.

Projekte gezielt steuern

In der heutigen Arbeitswelt wird es immer wichtiger, die Arbeit der einzelnen Mitglieder sinnvoll zu koordinieren. Bereits seit Jahren steht dafür mit Scrum eine viel beachtete Technik zur Verfügung. Dort ist es für alle Mitarbeiter möglich, den persönlichen Arbeitsfortschritt einzutragen, um so eine Übersicht über den Status Quo zu schaffen. Für die Produktivität sind einerseits die digitalen Produkte verantwortlich, die sich heute dieser Technik bedienen. Auf der anderen Seite bietet sich die Gelegenheit, Scrum klassisch an einem Magnetboard nutzbar zu machen. Die passende Ausrüstung dafür ist etwa unter https://www.magnet-shop.net/ zu finden.

Das Betriebsklima

Abseits der verschiedenen Techniken, die heute zu Verbesserung der Produktivität eingesetzt werden, spielt das Betriebsklima eine wichtige Rolle. Viele Parameter lassen sich darauf ausrichten, dass eine reibungslose Zusammenarbeit aller Mitarbeiter möglich ist. Diese Form der Interaktion bietet wohl den größten positiven Einfluss auf die erzielten Ergebnisse. Wird an den falschen Stellen gespart, so zeigt sich dies auch in der Stimmung des Teams.

Sind für einzelne Projekte die Rollen klar verteilt und auch die zwischenmenschliche Ebene konnte dergestalt ausgerichtet werden, so sind die Weichen für einen produktiven Arbeitsalltag gestellt. Jeder schwelende Streit, der noch zwischen den einzelnen Angestellten ausgemacht werden kann, steht diesem Interesse jedoch im Wege und wird langfristig zu einer Herausforderung für alle Beteiligten, unter der nicht zuletzt die Produktivität leiden wird.

Ablenkungen reduzieren

In einigen wissenschaftlichen Untersuchungen waren die Teilnehmer erst nach 20 Minuten dazu in der Lage, ihre volle Konzentration zu erreichen. Doch in unserem Alltag im Büro steht uns diese Zeitspanne oft nicht in geschlossener Form zur Verfügung. Der Anruf eines Kollegen oder die als „dringend“ markierte E-Mail werden zu Unterbrechungen, die es schwerer machen, sich ganz und gar mit einer einzigen Aufgabe zu vertrauen. Das Reduzieren dieser Ablenkungen leistet einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der allgemeinen Produktivität. Doch in erster Linie handelt es sich hierbei um eine Aufgabe des einzelnen Arbeitnehmers, der Störfaktoren unter Kontrolle bringt.

Die Gefahr des Perfektionismus

Weiterhin scheint es ein Trend dieser Jahre zu sein, sich immer wieder mit dem Thema Produktivität zu befassen. Doch sehr schnell verlieren sich die Verantwortlichen dabei in den kleinen Details des Prozesses. Während große Optimierungen bereits mit den ersten Überlegungen erreicht werden können, fallen die Vorteile im Laufe der Zeit immer kleiner aus. Gerade in dieser Lage bestehet für Firmen das Risiko des Perfektionismus. Die Zeit, die nun aufgewendet werden muss, um noch ein weiteres kleines Stück produktiver zu werden, hätte noch an anderer Stelle sinnvoll investiert werden können.

Viele Stunden, die nun damit zugebracht werden, sich weiter über Potenziale zu informieren, könnten in jene Arbeit investiert werden, die letztlich für die Generierung des Einkommens verantwortlich ist. Aus diesem Grund kann sich der Drang zur Perfektion auf lange Sicht sogar negativ auf die Bilanz im Unternehmen auswirken. Umso wichtiger ist es für die Verantwortlichen, hier zu jeder Zeit die Balance zu wahren und sich nicht zu sehr von den äußeren Einflüssen in Unsicherheit ziehen zu lassen. Letztlich bleibt es die Arbeit selbst, welche für das Zustandekommen des Gewinns verantwortlich ist.

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