Personalsuche: Warum gezieltes Headhunting immer wichtiger wird

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Wie leicht war einst die Personalsuche: Für die allermeisten verfügbaren Stellen gab es eine entsprechende Ausbildung und ergo auch die entsprechenden Fachkräfte dafür. Ein Mensch durchlebte in seiner Lebenszeit meist einen, maximal zwei konkrete Ausbildungswege und war in der entsprechenden Tätigkeit dann auf Lebenszeit beschäftigt.

Heute funktioniert das nicht mehr so. Ein sich ständig verändernder Arbeitsmarkt erfordert vor allem vielseitige und flexible Köpfe. Die gibt es nicht überall. Dieser Text zeigt, wieso Headhunting hierbei eine immer größere Rolle spielt.

Was Führungskräfte heute leisten müssen

Zentral für die Veränderung des Arbeitsmarktes ist eine Bewegung weg von konkreten Fähigkeiten hin zu flexibel wandelbaren Kompetenzen. Insbesondere Führungskräfte müssen sich heutzutage an die verschiedensten Veränderungen anpassen können und dabei vor allem stressresistent und konstant lernfähig bleiben. Solche hochspezialisierten Kräfte findet man nicht mehr per Ausschreibung, diese Leistung bietet professionelles Headhunting.

Headhunter suchen nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen unter den Arbeitskräften: Weniger kommt es heute darauf an, konkreten Sachverstand unter Beweis zu bestellen.  Vielmehr ist es entscheidend, Methoden und Techniken zu kennen, sich in verschiedenste Bereiche schnell einarbeiten zu können. Weiterhin sollen Führungskräfte auch eine hohe Sozialkompetenz und emotionale Intelligenz aufweisen können. Von ihnen wird verlangt, auf Podien mitreißend zu sprechen und Menschen überzeugen zu können.

Anders als noch vor wenigen Jahren gilt jemand nicht mehr länger als hochgradig kompetent, wenn er einen Bildungsabschluss vorweisen kann, der ihn mehrere Jahre investierte Zeit gekostet hat. Arbeitskräfte, die frisch von der Uni abgeworben werden, gelten als regelrecht ‚unfertig‘. Alles in allem erwartet der Arbeitsmarkt von modernen Höchstleistern ein kompliziertes Bündel aus verschiedenen Eigenschaften der Persönlichkeit, einer fundierten Ausbildung und zahlreichen Kompetenzen.

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Was macht ein Headhunter?

Heutzutage arbeiten Headhunter in vielerlei Hinsicht kaum anders als waschechte Detektive. Mit ihrem Klienten führen sie ein sehr genaues Gespräch: Was für eine Persönlichkeit wird gesucht? Wie alt darf der Kandidat maximal sein, wie viel Bildungsjahre muss er mindestens absolviert haben? Welche Branchenerfahrung sollte er vorweisen können? Auf den höchsten Ebenen können es sich Unternehmen nicht mehr leisten, beispielsweise ihr Management mit einer Fehlbesetzung auszustatten.

Wer hier entscheidet, leitet die Geschicke der ganzen Firma. Deswegen nimmt sich ein professioneller Headhunter die Zeit, online und offline gezielt auf die Suche nach der einen perfekten Person zu begeben, die möglichst alle Kriterien erfüllt. Nicht selten kommt es sogar vor, dass Headhunter Führungskräfte von anderen Unternehmen regelrecht abwerben. Dabei wird von ihnen besonderes Fingerspitzengefühl erwartet.

Weder dürfen sie zu direkt, noch zu diskret in ihrer Ansprache sein. Die Ganzheit der Leistungen, die ein Headhunter erbringen muss, macht diese Tätigkeit zum Vollzeitjob. Von daher ist es auch kein Zufall, dass sich Unternehmer oftmals nicht mehr selbst mit der hochkomplexen Personalsuche beschäftigen können, sondern die bezahlte Suche nach der perfekten Persönlichkeit dankend annehmen.

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