P2P, Crowdfunding & Co. – Wie man 2019 einen passenden Kredit findet

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Manchmal ist technischer Fortschritt gar nicht so kompliziert: Die Bedürfnisse der Menschen bleiben eigentlich oft gleich, nur die Mittel, um dahin zu gelangen, verändern sich zuweilen schnell. So ist es auch beim Geld. Finanzierungsvorsprünge brauchen die Menschen seit eh und je. Kapital ist ein Möglichkeitsvorsprung. Nur der Weg dahin hat sich geändert. Dieser Artikel zeigt, wie genau.

Das Share-Prinzip auf die Finanzen anwenden

Etwa parallel zum konstanten Weiterentwicklung des Internets hält das Share- oder Peer-to-Peer-Prinzip auch schrittweise in anderen Branchen Einzug. Der Grundgedanke: Wenn nur die Kommunikation und Koordination schnell und einfach gelingt, können viele kleine Beiträge vieler Menschen dabei helfen, ein großes Projekt zu realisieren. In der Cyberwelt hat man das vor allem genutzt, um große Datenmengen zu akkumulieren oder zu verteilen. Jeder wurde mit seinem kleinen Beitrag zu einem Spender für ein großes Projekt und bekam gleichzeitig für die Teilnahme einen kleinen Obolus zurück. Dieses Prinzip gibt es jetzt auch bei Krediten.

Vermittler bringen private Kreditgeber mit Kreditnehmern zusammen. Eine Kreditanfrage bei auxmoney.com ist beispielsweise schnell und unkompliziert erledigt. Kreditnehmer profitieren hierbei davon, dass keine Bank als Vermittler auf den Plan tritt und die Kreditvergabe somit deutlich schneller verläuft. Kreditgeber wiederum können auf hohe Renditen hoffen, weil sie direkter an der Wertschöpfungskette beteiligt sind. Deswegen können Share-Plattformen für Kredite oft überdurchschnittliche Zinsen gewähren. Das ist gerade in Zeiten, in denen konventionelle Banken sehr niedrige Zinsen bieten, für beide Seiten attraktiv.

Crowdfunding und Peer-to-Peer Finanzierung – Wo ist der Unterschied?

In der Tat werden die beiden Begriffe „Crowdfunding“ und „Peer-to-Peer-Finanzierung“ oft synonym verwendet. Im Prinzip beschreiben sie auch da Gleiche, nur bei der Art der Plattformen gibt es einige Unterschiede. Beim Crowdfunding handelt es sich aber ein Konzept, das nur entfernt etwas mit einer klassischen Kreditvergabe zu tun hat. Beim Crowdfunding ‚bewirbt‘ sich ein Unternehmer mit einer (hoffentlich) guten Idee und bittet um Spenden. Die Geldgeber investieren in das Projekt und können bei Erfolg auf eine materielle Teilhabe hoffen.

Independent-Filme, die per Crowdfunding finanziert werden, gehen beispielsweise dazu über, die Beteiligten Spender zu einer exklusiven Vorstellung einzuladen und/oder die Namen im Abspann zu zeigen. Eine echte Rendite bekommen die Geldgeber damit nicht, genau so wenig wie eine Garantie. Bei Peer-to-Peer-Krediten ist das anders. Hier sichert die Plattform so gut wie möglich die Rendite. Auch wenn Crowdfunding und Peer-to-Peer-Kreditvergabeverfahren oft ähnliches meinen, gibt es zum Teil große Unterschiede bei der genauen Konzeptionierung.

Wer auf der Suche nach einer Möglichkeit ist, möglichst schnellen Zugriff auf Kapital zum Start eines Unternehmens oder zur Erfüllung eines persönlichen Traums zu bekommen, sollte sich beide Konzepte und die jeweiligen Plattformen in Ruhe anschauen und die jeweiligen Konditionen vergleichen.

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