Online, Offline, Personal: Marketingkosten in Unternehmen

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Große Teile des Marketings spielen sich heute im Internet ab. Ob auf der Firmenwebseite oder in den sozialen Medien: der Aufwand, der hier betrieben wird, steigt von Jahr zu Jahr. Doch sind dadurch die klassischen Formen der Werbung obsolet geworden? Keineswegs! Auch weiterhin sind Streu- bzw. Werbeartikel von elementarer Bedeutung, denn sie rufen das Unternehmen bei Kunden auch dann noch in Erinnerung, wenn der Blick mal nicht auf den Bildschirm gerichtet ist.

Welches Budget planen Unternehmen für Marketing ein?

Wenn es ans Marketing geht, planen Unternehmen recht großzügig. Im deutschsprachigen Raum werden zwischen 4 und 15 Prozent des Umsatzes für das Marketing verwendet. Die Schwankungen sind also vergleichsweise hoch und stark von der Branche und dem jeweiligen Unternehmen abhängig. In der Regel verteilen sich die Kosten des Marketings auf drei große Blöcke:

  • Personal
  • Online
  • Offline

Rund 30 Prozent der Kosten entfallen auf das eigene Personal und damit auf den Aufbau von Kompetenzen. Wer erfolgreich für sein Produkt oder sein Unternehmen werben möchte, benötigt dafür das entsprechende Know-how und Engagement vonseiten der Mitarbeiter. Die Kosten steigen umso weiter an, je mehr Spezialwissen benötigt wird. Oftmals werden entsprechende Aufgaben an Agenturen ausgelagert, um sich selbst auf die eigenen Kernkompetenzen konzentrieren zu können.

Vor allem das Spezialwissen rund um den Bereich Online macht diesen Schritt in vielen Fällen erforderlich. Dieser stellt mit im Schnitt 40 Prozent der Kosten auch den größten der drei oben genannten Blöcke dar. Das meiste Geld wird für die Erstellung von Inhalten wie z. B. Videos und Blogartikeln ausgegeben. Einen großen Posten stellt auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) dar, denn kaum etwas ist wichtiger, als im Internet gefunden zu werden und Aufmerksamkeit zu generieren.

Der Offline-Bereich nimmt ebenfalls 30 Prozent der Werbeausgaben in Anspruch. Druckmaterial, Events und Werbegeschenke bilden hierbei häufig besonders wichtige Posten, die mit einem entsprechenden Budget versehen werden. Offline-Marketing erhöht die Präsenz des Unternehmens, eines Produktes oder einer Marke im nicht-digitalen Bereich. Klassische Werbeträger sind dabei Werbeartikel. Diese lassen aufgrund ihrer Vielfalt einen hohen Gestaltungsspielraum zu.

bloomua/123rf.com

Wie viel geben Unternehmen für Werbeartikel aus?

Einen wesentlichen Bestandteil des Offline-Marketings stellen Werbeartikel dar. Aus gutem Grund bleiben die Ausgaben für Werbeartikel seit Jahren konstant hoch: Rund 3,5 Milliarden Euro werden von den Unternehmen Jahr für Jahr ausgegeben. Sie dienen sowohl zur Gewinnung von Neukunden als auch als dazu, Bestandskunden an das eigene Unternehmen zu erinnern und zu binden.

Bei Werbeartikel kann es sich um klassische Streuartikel wie Kugelschreiber und Einkaufschips oder um hochwertige Accessoires handeln, die schon den Charakter einer Auszeichnung mit sich bringen können und nur an langjährige Bestandskunden verschenkt werden. Die Effektivität von Werbeartikeln ist auch heute nicht zu unterschätzen. Viele Menschen haben solche Artikel Zuhause oder auf dem Schreibtisch im Büro.

Fast beiläufig rufen sie den Namen des Unternehmens oder eine Marke in Erinnerung – und das nicht selten über längere Zeit hinweg. Im Grunde handelt es sich bei Werbeartikeln also um eine haptische Verkaufshilfe, also nichts rein virtuelles, sondern etwas zum Fühlen und Anfassen. Ein guter Werbeartikel wird auch nicht als nervig oder gar belastend wahrgenommen, sondern vielmehr als Geschenk. Und Geschenke lösen positive Emotionen beim Beschenkten aus, die sich wiederum nachhaltig auf das Bild des Unternehmens auswirken können.

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