Mit Eilkrediten spontane Finanzengpässe überwinden

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Eilkredite sind überwiegend Minikredite im überschaubaren zwei- bis vierstelligen Bereich. Dennoch prüfen die Anbieter auch hier die Kreditwürdigkeit der Antragsteller. Ist dies gewährleistet, ist auch das mehrmalige Beantragen eines Eilkredits nach Ablösung des vorigen Kreditrahmens möglich.

Auszahlungssummen eines Eilkredits (auch Sofort- oder Blitzkredit)

Erstkunden erhalten bei einer Zusage zunächst Beträge zwischen 65 und 600 Euro zugesagt. Sinnvoll sind solche Kleinkredite, wenn zwischen finanziellem Engpass und nächstem Geldeingang nur wenige Tage liegen. Denn so flott, wie die Eilkredite vergeben werden, so flott sollen sie in einer oder wenigen Raten auch wieder zurückbezahlt werden. Bewährt sich der Kreditnehmer durch pünktliche Rückzahlung, lassen sich die meisten Anbieterbanken nächstes Mal auch auf höhere Kreditsummen von bis zu 1.500 Euro ein.

Damit kann beispielsweise beim Autokauf eine stattliche Baranzahlung mit anschließend günstiger Ratenvereinbarung geleistet werden. Gegengerechnet kann dies eine deutliche Einsparung bringen, die wiederum die Kreditaufnahme zum Schnäppchen macht. Bei allen Vorteilen muss auch beachtet werden, dass für einen Eilkredit kräftige Gebühren anfallen.

Diese variieren zwischen den Anbietern. Auch hält sich nicht jeder Anbieter an das Versprechen einer Sofortzusage. Bei einigen Blitzkredit-Banken muss gebührenpflichtig eine Expressoption gewählt werden, um das Geld binnen Tagesfrist statt erst nach zwei Wochen zu bekommen.

Voraussetzungen für eine Sofortauszahlung

Der Antragsteller muss das 18. Lebensjahr vollendet, um juristisch einen Eilkredit mit Sofortauszahlung zu beantragen. Diese Voraussetzung heißt Kreditfähigkeit und ist mit Vorlage des Personalausweises erfüllt. Ausnahme sind Kredite an eingeschränkt Geschäftsfähige unter 18 Jahre, wenn das Vormundschaftsgericht dem Antrag zustimmt.

Bei der Kreditwürdigkeit spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Persönlich kreditwürdig ist ein Antragsteller mit gutem Erscheinungsbild, entsprechend zukunftsorientiertem Beruf und solider familiärer Situation. Bei der Beantragung eines Eilkredits wird dagegen eher die finanzielle Kreditwürdigkeit beurteilt. Das aktuelle Einkommen und vorhandene Verbindlichkeiten (zum Beispiel durch Hauskredite) werden dafür gegengerechnet.

Weniger interessant, aber auch prüfbar für Kleinkredite, ist die Kapitaldienstfähigkeit. Diese ist bei regelmäßigem Einkommen, am besten aus einem Angestellten- oder Beamtenverhältnis, gewährleistet. Als letzte Voraussetzung führt jeder Anbieter von Eilkrediten eine Schufa-Abfrage durch. Aus ihr ergibt sich eine gute, ausreichende oder mangelhafte Bonität.

Wer Kleinkredite beantragen möchte, sollte per Selbstauskunft vorab herausfinden, ob etwa alte Einträge noch löschfähig sind und dies vorher erledigen. Denn auch längst beglichene Altlasten können die Erfolgsaussichten auf die Sofortzusage eines Eilkredits verringern.

Vorsicht bei Kreditangeboten trotz schlechter Bonität

Es liest sich simpel und machbar: 100 Euro heute, zurückzahlen 20 Euro, Auszahlung in wenigen Stunden. Manche wenig seriösen Anbieter locken sogar ausdrücklich mit dem Zusatz „trotz schlechter Schufa“. Viele Antragsteller übersehen dabei, dass der Rückzahlbetrag erheblich höher als der bekommene Elkredit ist. Ohne Prüfung der Kapitaldienstfähigkeit ist es auch möglich, sich selbst mit 100 ausgezahlten Euro zu übernehmen.

Die Folge sind Rückzahlungsschwierigkeiten und neue Finanznöte bis hin zum Hineinrutschen in eine langfristige Schuldenfalle. Vermeiden lassen sich solche Kreditfallen durch gründlichen Vergleich auch mit Angeboten für Kleinkredite von klassischen Filialbanken.

Fazit

Eilkredite sind eine angenehme Lösung zum Überbrücken kleiner und eiliger Finanzengpässe. Voraussetzung für die Vergabe ist aber eine gute Kreditwürdigkeit. Auch muss gründlich zwischen den Kreditkosten und den Kreditsummen der Anbieter verglichen werden, um günstige Angebote von Kreditfallen zu unterscheiden.

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