Minimierung von Risiken und bessere Rendite – Die Core-Satellite Strategie

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Bei der Core-Satellite-Strategie handelt es sich um eine Bezeichnung im Bereich des Portfolio Management. In dieser Strategie wird das Kapitalanlagenportfolio in einer bestimmten Form strukturiert. Wie der Name bereits verrät wird das Portfolio in Kern und Satelliten aufgeteilt. Dabei handelt es sich um verschiedene Risikoklassen. Das Ziel bei Core-Satellite-Strategien ist die Minimierung von Risiken und das Erwirtschaften einer besseren Rendite.

Wie findet man die richtigen ETFs?

ETFs spielen eine wichtige Rolle bei den Core-Satellite-Strategien. Das Investment in ein ETFs ist durchaus interessanter als die Investition in herkömmliche Fonds. Auch in Sachen Kosten haben ETFs langfristig die Nase vorne. Sie bekommen immer mehr Anteil am Markt. Für den Einsteiger stellt sich die Frage, mit welchen ETFs er beginnen soll. Die besten ETFs gibt es nicht, da sie wie auch Wertpapiere abhängig vom Index sind.

Kursschwankungen können jederzeit auftreten. Um das Risiko zu minimieren, empfiehlt sich eine Risikostreuung. Dazu überlegt man sich eine Strategie, die sich auf die Kosten auswirkt. Vor dem Anlegen muss die betroffene Person entscheiden, in welche Strategie er investieren möchte.

Zur Auswahl steht die 80-20-Strategie und die Strategie mit dem Portfolio. Beiden Varianten sind gute Möglichkeiten, um das Risiko an Verlusten so gering wie möglich zu halten. Weiterführende Informationen zum Forexhandel und Co. findet man beispielsweise auf deutschefxbroker.de.

Core-Satellite-Strategie: Optimierung des Portfolios

Das Portfolio wird wie folgt aufgeteilt:

  • Kern: Er ist zuständig für die Erhöhung von Renditechancen
  • Satelliten: Hier werden Investments getätigt, die ein Risiko erfordern

Die Hauptaufgabe des Kerns ist also das Erwirtschaften von zuverlässigen Renditen. Ein Beispiel hierfür sind ETFs. Die Grundrendite wird anschließend durch die Erträge aus den Satelliten ergänzt, die als Renditebetreiber dienen sollen. ETFS sind aufgrund ihrer Nachbildung von Indizes wie dem Dow Jones oder dem DAX bestens für den Kern geeignet. Sogenannte Assets empfehlen sich für eine höhere Risikoklasse.

Bei ihnen handelt es sich um das einem Unternehmen verfügbare Vermögen. Selbst in diesem Fall lassen sich ETFs gezielt dafür nutzen, um an bestimmten Regionen eine bessere Renditechance einzuräumen. Gleichzeitig erhöht sich das Risiko.

Core-Satellite-Strategie: Das 80-20 Prinzip

Bei dieser Strategie werden 80 Prozent der Ergebnisse mit 20 Prozent vom Aufwand generiert. Dabei werden die übrig gebliebenen 20 Prozent als Aufwand für die 80 Prozent aufgebraucht. Demzufolge gilt auch in anderen Bereichen:

  • Der Einsatz von 20 Prozent an Mitteln erledigt 80 Prozent der Aufgaben
  • 80 Prozent des Umsatzes eines Unternehmens entstehen durch 20 Prozent der Produkte oder Kunden
  • 80 Prozent aller Telefonate finden mit 20 Prozent abgespeicherter Kontakte statt

Die 80-20 Regel findet bei der Core-Satellite-Strategie ebenfalls Anwendung. Dabei werden 80 Prozent des Portfolios in einen soliden Kern investiert und die restlichen 20 Prozent in unterschiedliche Satelliten. Um die Strategie erfolgreich umzusetzen, sind entsprechende Prinzipien zu beachten. ETFs besitzen stets ein gewisses Risiko und können sich aufgrund Marktschwankungen ständig ändern. Deswegen sollte zunächst ein Rendite-Risiko-Profil erarbeitet werden, um den besten Ansatz zu ermitteln. Die 80-20 Regel hilft dabei.

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