Konkurrenzdruck: Wo Unternehmen nicht sparen sollten

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Wächst die Konkurrenz in einer Branche und es fällt immer schwerer, die ersehnten Gewinne zu erwirtschaften, so widmen sich viele Firmen dem Bereich der Einsparungen. In einigen Ecken des Betriebs ist es immer möglich, die Kosten effektiv zu senken. Doch zugleich gibt es Stellen, an denen dieser Schritt zu negativen Auswirkungen führen kann. Wir werfen einen Blick auf Bereiche, in denen rigide Sparmaßnahmen selten zum Erfolg führen.

Das Betriebsklima

Wird an der falschen Stelle gespart, so zeigt sich dies in vielen Fällen bei einem Blick auf das Betriebsklima. Bereits grundlegende Einsparungen bei der Ausstattung der Büros können dazu beitragen, dass sich die Arbeitsatmosphäre für die Mitarbeiter insgesamt verschlechtert. Die Folge ist einerseits eine Spannung in der Belegschaft, die sich wiederum negativ auf die Produktivität auswirkt. Als besonders riskant stellen sich die Einsparungen bei einem Blick auf die personelle Situation dar. Einerseits betrifft dies das Gehalt der Mitarbeiter, welches häufig in die Sparpläne von Unternehmern einbezogen wird.

Doch auch die Aussicht, einige Stellen zu streichen, führt meist nicht zu der erwarteten zusätzlichen Motivation der verbliebenen Mitarbeiter. Stattdessen geht ein Gefühl der Angst um, welches einer souveränen Arbeitsleistung im Wege steht. Das Betriebsklima sollte aus diesem Grund nicht von den Einsparungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Gerade im Bereich der laufenden Kosten im Büroalltag bieten sich zahlreiche Gelegenheiten, um Kapital einzusparen.

Dies betrifft auf der einen Seite Papier und Toner, die in den Büros von heute noch immer anzutreffen sind. Besonders Toner lässt sich inzwischen auf günstigem Wege beziehen, sofern der Blick auf die Markenprodukte der Hersteller vermieden wird. Die Experten rund um Julian Zweers haben im Internet eine Plattform geschaffen, auf der diese Angebote mit einem besonders guten Verhältnis von Preis und Leitung zur Verfügung stehen.

Die gesundheitliche Prävention

Viele erfolgreiche Unternehmen der Vergangenheit haben sich dazu entschlossen, einen langfristigen Weg des Erfolgs anzustreben. Dazu zählt auch, die Mitarbeiter bei einem gesunden und nachhaltigen Leben zu unterstützen. Während das primäre Ziel der gesundheitlichen Prävention natürlich in der Reduktion der Fehltage liegt, gibt es darüber hinaus weitere positive Effekte, die von diesen Programmen ausgehen. Investiert ein Unternehmen regelmäßig in Gesundheitsprogramme, so fördert dies auch die Identifikation der Mitarbeiter.

Dies wiederum ist mit einem positiven Einfluss auf die Arbeitsleistung verbunden. Darüber hinaus bietet der Staat die Gelegenheit, Investitionen in einem Umfang von bis zu 500 Euro pro Mitarbeiter bei der Steuer geltend zu machen. Diese Vergünstigungen können natürlich nicht mehr in Anspruch genommen werden, wenn entsprechende Angebote nicht mehr für die Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

Die Bezahlung von Geschäftspartnern

Im Rahmen der Analyse des Marktes ist in der Regel genau definiert, wie viel nun für ein einzelnes Produkt oder eine Dienstleistung am Endkunden verlangt werden kann. Weniger klar geregelt ist auf der anderen Seite die Bezahlung von Geschäftspartnern. Aus der Sicht vieler Verantwortlichen handelt es sich deshalb um eine Stellschraube, die in die eigenen Hände genommen werden kann. Jedem Unternehmen sollte jedoch in dieser Lage klar sein, dass es im Augenblick an den Grundfesten der eigenen Arbeit rüttelt.

Stehen die Verbindungen zu wichtigen Geschäftspartnern fortan nicht mehr bereit, da es ob der neuen Preise zu einem Zerwürfnis kommt, so muss womöglich der geregelte Betrieb eingestellt werden. Auch aus diesem Grund müssen Einsparungen in diesem Kontext mit besonderer Vorsicht angegangen werden, was vielen Verantwortlichen zumeist nicht bewusst ist.

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Das Schließen der Kantine

Ein weiterer beliebter, den vor allem größere Firmen in Betracht ziehen können, ist das Schließen der Kantine. Steht ein solches hauseigenes Angebot für die Mitarbeiter zur Verfügung, sind damit zumeist erhebliche Mehrkosten verbunden. Das Streichen ohne jedes Ersatzangebot hält dadurch auf den ersten Blick ein großes finanzielles Potenzial bereit. Doch viele Unternehmensberater verweisen mit Recht auf die soziale Komponente der Kantine, die in diesem Fall verloren geht.

In den Firmen handelt es sich um einen Ort der Begegnung, der nun nicht mehr aufgesucht werden kann. Wichtige Querverbindungen in der Belegschaft, die entstehen hätten können, werden auf diese Weise im Keim erstickt. Auch deshalb handelt es sich um einen Kostenpunkt, der nur in einem besonders ernsten wirtschaftlichen Szenario in den Blick genommen werden sollte.

Die Gefahr von Bonikürzungen

In wirtschaftlich erfolgreichen Jahren nutzen Unternehmen die Chance, ihren Mitarbeitern abseits des Gehalts zusätzliche Vergünstigungen zu zahlen. Ein solcher Bonus fällt in der schwachen Zeit sehr schnell ins Blickfeld der Verantwortlichen und scheint sich für eine Umstrukturierung zu eignen. Doch sehr häufig entscheiden sich die Verantwortlichen dagegen, allen Teilen der Belegschaft den gleichen Betrag abzuziehen. Relativ betrachtet sind es häufig die wichtigen kleinen Angestellten, die fortan auf ihre Vergünstigungen in größerem Maße verzichten müssen.

Hierbei handelt es sich um einen Punkt, der die Stimmung im gesamten Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Umso wichtiger ist es, für eine gerechte Regelung zu sorgen, welche von der Mehrheit im Unternehmen getragen und unterstützt wird.

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