Industrielle Laserbearbeitung ist weiterhin auf Erfolgskurs

0

Der Laser ist aus der heutigen Industrie kaum noch wegzudenken. Nicht umsonst entschied die UNESCO, am 16. Mai 2018 den „Internationalen Tag des Lichts“ auszurufen. Am 16. Mai 1960 wurde der erste Laser vorgestellt. Damals wusste noch niemand so recht, was man mit der neuartigen Technik anfangen soll. Heute ist die Branche ein fester Bestandteil der Fertigungsindustrie.

Für das Jahr 2017 vermeldete der Branchenverband VDMA ein Umsatzplus von 6 Prozent bezüglich lasergestützter Fertigungsanlagen. Insgesamt produzierten die vom Verband vertretenen Unternehmen Anlagen im Wert von über 900 Millionen Euro. Was macht den Laser so attraktiv?

Das leisten Unternehmen in der Lasertechnik

Im großen Unterschied zu anderen Beschriftungsmethoden arbeitet eine Laseranlage ausgesprochen sparsam, präzise und effizient. Deswegen haben heute bereits viele Unternehmen auf Laserbeschriftung und Lasergravur umgesattelt, beispielsweise für ihre Produktkennzeichnungen. Die Laserindustrie ist stark von Aufträgen anderer Unternehmen abhängig. Auftragnehmer wie beispielsweise bbw-lasertechnik.de bieten ihren Kunden ganze Komplettlösungen im Bereich Maschinenbau, sowohl fürs feine Gravieren als auch fürs grobe Laserschweißen im Lohn.

Hat der Kunde eine konkrete Vorstellung davon, was seine zukünftige Lasermaschine leisten soll, übernimmt der Auftragnehmer hier alles von der Planung über die Konstruktion bis hin zur Automatisierung der Fertigung. Auf diese Art und Weise sind heute auch in vielen mittelständischen Unternehmen leistungsfähige Laser im Einsatz. Vor diesem Hintergrund ist es auch wenig verwunderlich, dass der VDMA für das Jahr 2017 ebenfalls ein um satte zehn Prozent gestiegenes Auftragseingangsvolumen festhält. Insgesamt verbuchten die Unternehmen Auftragseingänge in Höhe von 1,3 Milliarden Euro.

Laserbearbeitung für alle Zwecke

Der Grund für den Siegeszug der Laserbranche liegt auch in ihrer Flexibilität: Nicht nur sind moderne Laser mittlerweile kraftvoll genug, um Schweißarbeiten vorzunehmen, sie können ebenso äußerst filigrane Materialien wie Pappe sanft gravieren. Dabei arbeitet der Laser ohne Verbrauchsmaterialien wie Tinte oder Toner. Zusätzlich sind Lasergravuren im Gegensatz zu Druckerzeugnissen ausgesprochen fälschungssicher sowie witterungsbeständig, was insbesondere für Produktkennzeichnungen eine wichtiges Element ist.

Detailreiche Verzierungen und Beschriftungen kann eine effiziente Lasermaschine innerhalb weniger Sekunden auf das Objekt eingravieren. Mit einer gut geplanten Automatisierungen sind so äußerst schnelle Arbeitsprozesse möglich, weswegen der Laser auf Dauer auch Kosten sparen kann. Moderne Laseranlagen sind äußerst robust und brauchen bei richtigem Gebrauch wenig Wartung. Durch die Weiterentwicklung des sogenannten CO2-Lasers ist die Technik zudem mittlerweile relativ erschwinglich.

Diese kostengünstige Lasertechnik eignet sich vor allem zum Schneiden oder Gravieren leichterer Materialien wie Textilien oder Holz. Für gröbere Einsätze werden von der Industrie vor allem Faserlaser, Scheibenlaser und Diodenlaser verwendet, um selbst schwere Materialien wie Metalle zu Schneiden oder zu Schweißen. Dass die Technik somit von der Papierverarbeitung bis zur Raumfahrt weiträumige Verbreitung gefunden hat, erklärt die erstaunlichen Zahlen des Branchenverbandes.

About Author