Forderungsverkauf – Cash-Flow optimieren und Liquidität sichern

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Die Welt ist ein Dorf. Seit dem Start der industriellen Globalisierung hat sich das Tempo in jedem Wirtschaftszweig vervielfacht. Noch nie wurden so viele Waren produziert und noch nie wurden sie so schnell wie heute rund um den Globus geschickt. In Großstädten ist die ‚Same Day Delivery‘, also die Lieferung von Artikeln noch am Bestelltag, längst Alltag.

Doch während die Lieferwege immer effizienter und die Wartezeiten kürzer werden, hat sich das Tempo der Bezahlung dieser Waren kaum beschleunigt. Es ist zwar möglich, Geld innerhalb von wenigen Minuten zu überweisen, allerdings werden Zahlungsziele regelmäßig ausgereizt oder sogar ganze Mahnstufen abgewartet, bis die fällige Summe beglichen wird.

Offene Forderungen bedrohen den Unternehmenserfolg

Insbesondere für Unternehmen, die viele Waren mit großem finanziellen Volumen umschlagen, ist eine solche ‚lasche‘ Zahlungsmoral ein Ärgernis, das zu bedrohlichen Schieflagen führen kann. Offene Forderungen und mangelnde Liquidität können im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Produktion heruntergefahren werden muss oder gar dass Mitarbeiter ihre Posten verlieren. Auch lange geplante Investitionen können im Zweifel nicht angegangen werden.

So müssen Unternehmen zusätzlich zum Tagesgeschäft offene Forderungen einfordern, ein zeitlich enorm umfangreiches Unterfangen. Hinzu kommt: Ein professionelles Forderungsmanagement stellt eine kaum zu leistende Investition für viele Unternehmen dar. So müssen nicht nur ausgebildete Mitarbeiter gefunden und angestellt werden, auch die technische Organisation ist aufwändig.

Per Forderungsverkauf die Liquidität sichern

Immer mehr Unternehmen setzen daher auf den Forderungsverkauf, um die Liquidität zu sichern. Offene Rechnungen werden hierbei an einen sogenannten Factoring-Anbieter verkauft. In der Regel überweist dieser innerhalb von 24 Stunden bis zu 90% der Forderungssumme an das Unternehmen. Factoring-Anbieter setzen im Rahmen des Forderungsverkaufes auf speziell geschulte Mitarbeiter, die seriös gegenüber den Debitoren auftreten und darauf achten, im Sinne des Kunden zu handeln.

So droht kein Reputationsschaden und Geschäftsbeziehungen können trotz etwaigen finanziellen Diskrepanzen aufrechterhalten werden. Das hat gleich mehrere Vorteile: so hat das Unternehmen einen großen Teil der vereinbarten Forderungen sofort zur Verfügung und kommt in keine finanziellen Engpässe. Mit dem Forderungsverkauf gibt das Unternehmen außerdem das gesamte Forderungsmanagement ab.

Der interne Aufwand verringert sich auf ein Minimum und das Risiko, auf produzierten Waren oder geleisteten Dienstleistungen sitzen zu bleiben, geht gegen Null. Eine eigene, einwandfreie Liquidität erhöht zudem den Status bei Geldinstituten und macht den Weg frei für Investitionen in eigene Innovationen.

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