Achtung Diebstahl – Wie Unternehmen ihre Wertsachen schützen können

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Nicht nur Privatpersonen haben ein Interesse daran, sich vor Einbrüchen und Diebstahl zu schützen.  Gerade Unternehmer haben in erheblichem Maße dafür zu sorgen, dass unternehmenseigene Wertsachen sicher verwahrt werden.

Hinzu kommt, dass Dinge, die für ein Unternehmen von Wert sind, nicht selten auch für alle seine Mitarbeiter von Wert sind. Wer beispielsweise Firmengeheimnisse schlecht sichert, handelt also letzten Ende auch verantwortungslos gegenüber seinen Mitarbeitern, deren wirtschaftlicher Stand auch von der Innovationskraft ihres Arbeitgebers abhängt.

Wie schütze ich meine Wertsachen in einem Unternehmen?

Für Wertsachen in Unternehmen gelten einige andere Regeln als für den Schutz von Privateigentum  in den eigenen vier Wänden. Wer von einem Hauseinbruch ausgeht, der sichert sich auch im Hinblick auf dieses Szenario ab: Die Täter brechen ein, verbleiben nur wenige Minuten im Haus, suchen bewusst nach Wertsachen und Verstecken und werden mit dem, was sie für hochwertig halten, schnell wieder verschwinden.

Folgerichtig sichert man ein Haus oder eine Wohnung ab, indem man Fenster und Türen kräftig verriegelt und gegebenenfalls mit einer Alarmanlage ausstattet, die Einbrecher unter Druck setzt. Dinge von besonderem Wert kann man außerdem verstecken, denn bei einer kurzen Einbruchszeit ist es für Einbrecher kaum möglich, auf intensive Spurensuche zu gehen.

Unternehmen haben diesbezüglich ein besonderes Problem: Sie sind nicht selten ganztägig von Menschen bevölkert, manchmal sogar rund um die Uhr geöffnet. Die Menschen, die hier den Wertsachen zur Gefahr werden können, haben prinzipiell viel Zeit, sie ausfindig zu machen. Und wer behält in einem großen Unternehmen schon den Überblick, wer wo ein und aus geht und dabei vielleicht auch mal Gegenstände von Wert transportiert?

Hier bleibt nichts anderes übrig, als mit Schlüsseln, Schlössern und Codes dafür zu sorgen, dass nur wenige Eingeweihte Zugriff auf schützenswerte Objekte haben. Der Königsweg ist dabei natürlich ein eigener Wertschutzraum, der zum Beispiel viel Platz für Dokumente und andere Materialien bietet, die in keine Schublade und keinen Tresor passen würden.

Sichere Codes für Tresore und Schutzräume

Doch selbst die härteste Stahltür wird weich, wenn der Zugangscode zu einfach gewählt wurde. Wie auch sprichwörtlich im Bereich der IT-Sicherheit bekannt, sitzt die schwächste Stelle eines Systems immer vor dem Bildschirm – oder eben vor der Tastatur. Auch wenn es für die eigene Merkfähigkeit günstiger wirkt: Auf keinen Fall sollten Kombinationen für Passwörter verwendet werden, die auf irgendeine Art mit dem eigenen Leben verbunden sind, wie beispielsweise Geburtsdaten, Namen, Adressen oder Jahrestage. Das sicherste Passwort ist so zufällig, dass auch derjenige, der es sich merken soll, es zunächst einmal auswendig lernen muss.

Für wirklich sicherer Passwörter und zufällige Zahlenkombinationen bieten sich eine Reihe von Zufallsgeneratoren an, die durch sehr viele Einflussfaktoren eine wirklich sichere Randomisierung ermöglichen. Viele dieser Generatoren gibt es als schlanke, kostenlose Open-Source-Software. Von Generatoren, die direkt aus dem Netz angesteuert werden, sollte aus Sicherheitsgründen lieber Abstand genommen werden.

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