Digitalisierung in Unternehmen – Neue Herausforderung für Firma und Mitarbeiter

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Die Digitalisierung von Arbeitswelten bedeutet einen Wandel auch bei den nötigen Kompetenzen der Mitarbeiter. Diese müssen grundausgebildet oder umgeschult werden, um sich den neuen Herausforderungen anzupassen. Gelingt der Umstieg, zeigen sich bei Marktentwicklung und Zielgruppenbindung, Abrechnungswesen und Verwaltung Veränderungen mit Mehrwert für Firmenabläufe und Kunden.

Was verändert sich durch die Digitalisierung in Unternehmen?

Neue Technologien ziehen in den Arbeitsalltag im Zuge der Digitalisierung ein. Kommuniziert wird schneller und immer stärker virtuell. Viele Arbeitsprozesse laufen automatisiert ab. Immer rascher ziehen Veränderungen in die Art der Geschäftsabwicklung ein – und müssen von allen Mitarbeitern flexibel mit vollzogen werden. Veränderungskompetenz ist eine neue Fähigkeit, die für künftige Bewerbungsschreiben neben anderen Kompetenzen als soft skill mit beachtet wird.

Es ist unvermeidlich, dass die Mitarbeiter außer fähig auch motiviert für diese Veränderungen sein müssen. Dies gelingt mit einer aktiven Mitarbeit, dem Einbringen eigener Ideen und der nötigen Offenheit für Neues. Durch die Digitalisierung verändert sich sogar der Begriff Teamwork. Teams sitzen nicht länger in beratender Runde, sondern agieren von verschiedenen virtuellen Arbeitsplätzen. Nur, wenn dies wie bei einem Zahnrad lückenlos gelingt, nützt die neue Technologie dem Unternehmen bei erfolgreicheren Geschäftsabläufen.

Welche neuen Kompetenzen werden Mitarbeitern durch die Digitalisierung abverlangt?

Veränderungskompetenz bedeutet, dass ein schnelles Umdenken der Mitarbeiter bei Kommunikationswegen und Automatisierung stattfindet – notfalls täglich neu. Digitale soziale Kompetenz fordert die Teamfähigkeit, das Kommunikationsvermögen und die Fähigkeit der virtuellen Konfliktlösung bei den Mitarbeitern heraus. Schließlich fließt diese Fähigkeit nahtlos in die nötige Medienkompetenz, zunehmend auch mit Blick auf die Vernetzung von Zielgruppen und Unternehmen in sozialen Netzwerken.

Analytische und Abstraktionskompetenzen unterstützen den sinnvollen Umgang der Mitarbeiter mit der immer stärkeren täglichen Informationsflut. Nicht alle, sondern die richtigen Informationen gilt es zu erkennen und für den Unternehmenserfolg einzusetzen. Klassische Fähigkeiten wie Zeitmanagement und Flexibilität sind im Umgang mit webbasierten Werkzeugen und mobilen Arbeitsformen nötig.

Digitalisierung bedeutet mehr Gestaltungsspielraum – welcher aber nur bei gut ausgeprägter Kompetenz zur Selbstorganisation effizient genutzt werden kann. All diese neuen Erfordernisse lassen sich erlernen, wenn die Mitarbeiter gleichzeitig die nötige Lernkompetenz mitbringen.

Vorbereitung der Mitarbeiter auf die Digitalisierung im Unternehmen

Aktuell sind die Mitarbeiter in vielen Unternehmen aufgeschlossener für das Umdenken als viele Firmeninhaber. Doch am Management liegt es, die Mitarbeiter von Anfang an auf die geplante Digitalisierung vorzubereiten. E-Learning kann einen sinnvollen Beitrag zu den ersten Schritten in diese Richtung leisten. Doch generell gelingt der Umstieg nur mit firmeninternen Seminaren oder externen Mitarbeiterschulungen.

Denn so lernbereit und flexibel auch der einzelne Mitarbeiter ist – nur mit einer Vorbereitung im Team, durch den Austausch von Erfahrungen unter den Mitarbeitern und eine gemeinsame Organisation der Veränderungen gelingt die Digitalisierung zeitgemäß und umfassend. Neue Software für automatisierten Workflow kann den Unternehmenserfolg nur unterstützen, wenn jeder Mitarbeiter zusätzlich mit Internet, Hardware und neuen Arbeitsstrukturen vertraut ist. In diesem Punkt stehen vor allem kleine Firmen immer noch ganz am Anfang der veränderten Arbeitswelt.

Fazit

Eine digitalisierte Arbeitswelt ist längst Alltag in vielen Unternehmen. Diejenigen, die eine Digitalisierung planen, müssen zwingend auch ihre Mitarbeiter in die Umstellungen einbeziehen. Vor allem das Erlernen neuer Kompetenzen ist essentiell für die erfolgreiche Einbeziehung digitaler Medien und Tools in die Arbeitsprozesse.

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