Die günstigsten Anbieter für Aktien – Ein Überblick?

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Aktien nehmen in der Finanzbranche einen wichtigen Teil ein und sorgen dafür, dass die Unternehmen, die Aktien ausgeben, an frisches Kapital kommen. Dieses können die Unternehmen in ihre Projekte stecken, um langfristig rentabel wirtschaften zu können.

Auf der anderen Seite erhalten die, die in Aktien investieren im Gegenzug eine feste Rendite. Diese wird dahingehend beeinflusst, wie erfolgreich das Unternehmen bzw. die Aktiengesellschaft in der letzten Periode gewirtschaftet hat und wie das Unternehmen für die Zukunft im internationalen Wettbewerb aufgestellt ist. Heutzutage haben sich auf dem Markt viele Anbieter, Unternehmen und Banken herauskristallisiert, die sich speziell auf Aktiendepots und den Handel von Aktien spezialisiert haben.

Besonders Banken betreiben das Aktiengeschäft hingegen neben dem alltäglichen Geschäft. All diese verlangen jedoch überwiegend Gebühren für die Dienstleistung des Aktienkaufs. Dennoch gibt es eine Vielzahl von Anbieter, die genau den konträren Weg gehen und wenig bis gar keine Gebühren verlangen. Auf Aktiendepot.de erhalten Sie genauere Informationen zu den einzelnen Anbietern von Depots und den Kosten, die auf dieser Internetseite zudem exakt verglichen werden.

Kosten beim Aktienhandel

Bevor darauf eingegangen werden kann, welcher Anbieter der günstigste ist, muss erst einmal geklärt werden, welche Kosten beim Aktienhandel entstehen. Grundsätzlich ist ein Großteil der Kosten die Gebühren von den Finanzunternehmen, die den Handel mit Aktien anbieten. Die Finanzunternehmen verfolgen das Ziel, möglichst große und hohe Gebühren für die Dienstleistung des Aktienkaufs zu nehmen. Auf der anderen Seite stehen die Sparer, die hingegen genau das konträre Ziel verfolgen. So wünschen sich diese möglichst geringe Gebühren, um die Rendite so groß wie möglich zu halten.

Im Bereich des Aktienhandels gibt es unterschiedliche Gebührenmodelle, die sich je nach Anbieter und Bank wesentlich unterscheiden. So gibt es Anbieter von Depots bei denen das Depot prinzipiell kostenlos ist. Andere Anbieter verlangen im Gegensatz dazu hohe Pauschalen für die Führung eines Depots. Alle Anbieter verlangen hingegen Ordergebühren, d.h. pro gekaufter Aktie wird eine Bestellgebühr verlangt. Diese variiert je nach Anbieter sehr stark und häufig wird noch differenziert, ob eine europäische oder eine amerikanische Aktie gekauft wurde. So sind europäische Aktien häufig kostengünstiger als amerikanische.

Hinzu kommen noch optionale Kosten wie Transaktionsgebühren Telefonordergebühr usw. Die Telefonordergebühr kann jedoch umgangen werden. So nehmen die meisten Anbieter eine Pauschale für das Ordern der Aktien, da diese für die Banken und Anbieter ein erhöhter Verwaltungsaufwand ist.

Die günstigsten Anbieter

Prinzipiell ist es schwer zu sagen, welcher Anbieter auf dem Markt für Aktien der günstigste für den Sparer ist. Natürlich sind Sparer immer auf den günstigsten Gebühren bedacht, jedoch muss auch für die Sicherheit des Geldes geachtet werden. Es hat keinen Nutzen, wenn zwar geringe Gebühren geboten werden, dafür jedoch nicht seriös mit dem Geld umgegangen wird. Des Weiteren lässt sich schwer der günstigste Anbieter herauskristallisieren, da sich die Anbieter unterschiedliche Gebührenmodelle ausdenken.

Es lässt sich jedoch klar definieren, welche Anbieter unabhängig von der Seriosität eher günstig einen Aktienhandel ermöglichen und welche Anbieter im Gegensatz dazu eher teurere Angebote anbieten. Zu den eher günstigen Anbieter von Aktiendepots gehören u.a. die DAB Bank, die Targo Bank, De Giro und Flat ex. Besonders letzterer Anbieter bietet sowohl die Depotführung als auch die Ordergebühren kostenfrei an. Dafür wird auch kein Eröffnungsbonus ausgeschüttet. Viele andere Unternehmen geben eine Prämie bei der Eröffnung eines neuen Depots auf.

Auf der anderen Seite stehen die Anbieter, die eher höhere Gebühren für den Kauf einer Aktie sowie für die Depotführung nehmen. Zu diesen zählen u.a. maxblue von der Deutschen Bank, Interactive Broker, Merkur Bank und einige weitere. All diese Banken nehmen im Gegensatz zu den anderen Banken höhere Gebühren, dafür ist auch die Seriosität bei diesen höher. Individueller Service und eine Rund-um- die Uhr Service sind die Angebote von diesen Unternehmen.

Welcher ist der günstigste Anbieter?

Wie schon oben gesagt, lässt sich diese Frage nur schwer bis gar nicht beantworten. Es kann nicht genau definiert werden, welcher Anbieter der günstigste ist. Jedoch sollte nicht nur auf den Preis Acht gegeben werden, sondern auch auf die Seriosität des Anbieters. Nur wer langfristig auf einen sicheren Anbieter setzt, kann auch langfristig eine Rendite erwarten. Daher kann ein Augenmerk auf den Preis gelegt werden, jedoch sollte das Hauptaugenmerk permanent die Sicherheit des Geldes sein.

Deshalb gilt der Grundsatz: Augen auf bei der Anbieterauswahl. Wer diesen Spruch beherzigt und sich vorab intensiv auf allen Wegen informiert, kann auf einen sicheren Anbieter hoffen. Die neuen Medien vereinfachen dabei die Suche nach dem richtigen Anbieter.

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