Alternative Anlagemöglichkeiten – Landerwerb als Investition

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Der Handel mit Immobilien, Aktien und Wirtschaftsgütern bietet Investoren unterschiedliche Gewinnaussichten. Bei allen Varianten gibt es aber kurz- und langfristig ein Verlustrisiko. Auch bei neuen Anlageideen bleibt es in kleinem Umfang erhalten. Aber die langfristigen Renditeaussichten sind bei der Anlageform des Landerwerbs deutlich stabiler. Das gilt auch für das recht junge Konzept der Orangenrente.

Investition in Plantagen

In warmem Klima gedeihen Orangen alljährlich üppig. Angebaut werden sie in diesen Anbauländern auf großen Plantagen. Um diese zu finanzieren, kaufen Investoren Parzellen einer solchen Orangenplantage. Die Bewirtschafter pflanzen dort Orangenbäume an. Ob diese gedeihen oder nicht, hat keine finanziellen Nachwirkungen für den Käufer. Er bleibt langfristig im Grundbuch als Alleineigentümer der jeweiligen Parzelle eingetragen.

Der Anbieter des Landerwerbs kümmert sich um die Auswahl der Orangenbäume, deren Anpflanzung und Pflege. Ab Erntebeginn nach drei bis vier Jahren ergeben sich aus den Verkaufserlösen Gewinne, die an den Investor als Orangenrente je nach erzieltem Ertrag ausbezahlt werden. Ist der Orangenvertrag erschöpft, verkauft der Betreiber das geschlagene Holz der alten Bäume. Auch aus dessen Erlös werden die Investoren pro Parzelle ausbezahlt.

Diese alternative Investition ist also kurzfristig zunächst nicht gewinnträchtig, aber bereits nach fünf bis sechs Jahren eine sichere Einnahmequelle für Zusatzeinkommen. Verliert ein Investor das Interesse, ist jederzeit ein Weiterverkauf der Parzelle über den Anbieter möglich.

Beispielanbieter Agri Terra KG

Agri Terra mit Sitz in Bielefeld ist ein solcher Anbieter von Landbesitz in warmen Ländern. Das Unternehmen kauft seit 2013 nach und nach hektarweise Plantagenland. Aktuell beträgt die Fläche ca. 1.000 Hektar und wird für die Aufzucht der Orangenbäume vorbereitet. Um die Betreuung der Parzellen, die Hege und Ernte sowie den Verkauf der Ernteerträge kümmert sich in Paraguay die Schwesterfirma Agri Terra Paraguay S.A. Deutsche Investoren verhandeln allerdings trotzdem nach deutschem Recht.

Denn die vertraglichen Modalitäten werden von der deutschen Agri Terra KG ausgearbeitet und verwaltet. Darin ist unter anderem verbrieft, dass der neue Parzellenbesitzer auf dem Grundstück des Vorbesitzers die Fläche bewirtschaftet. Dies umfasst die Anpflanzung von Setzlingen, die Bewässerung und der Schädlingsschutz sowie ab den ersten Erträgen die Ernte und den Verkauf der Orangen.

Vorteile der Investition in eine Orangenrente

  • Über viele Jahre hinweg Mindesterträge durch Ernteverkäufe
  • Jederzeit Verkauf der Parzelle mit Rückzahlung der Investition möglich
  • Anlageform schon vor Amortisation vor dem Risiko des Komplettverlustes geschützt
  • Investition vertraglich durch Abschluss nach deutschem Recht geschützt
  • Sichere Bewirtschaftung der Plantagen über Schwesterunternehmen im Anbauland gewährleistet
  • Verkauf der Orangen in der Anbauregion – dadurch entfallen hohe Transportkosten oder das Risiko von Transportverlusten

Nachteile dieser Investitionsform

  • Ernteausfälle und Missernten können die Erträge der Orangenbäume schmälern
  • Erste Renditeauszahlungen erst nach vier bis fünf Jahren wachstumsbedingt möglich

Fazit

Um eine Orangenrente zu bekommen, erwerben Investoren Plantagenland für die Anpflanzung von Organgenbäumen. Ab der ersten Ernte nach vier bis fünf Jahren werden jährlich aus dem Ernteerlöse Gewinne an die Anleger ausgezahlt. Rechtlich sind diese gut geschützt, da der Landerwerb nach deutschem Recht geregelt ist.

 

 

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1 Kommentar

  1. Ich selber war in Paraguay um mir die Orangenplantagen anzuschauen. Ich kann nur sagen, dass die Agri Terra und im besonderen Carsten Pfau hervorragende Arbeit vor Ort leisten. Mir wurde der Flug bezahlt und das Konzept genauestens erklärt. Wie ich das verstanden habe, erhalten Anleger bereits in den ersten Jahren Kleinstbeträge. Mir ist nur nicht ganz schlüssig, woraus diese resultieren.

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